Biographie

Georg Mais wurde 1958 in Überlingen am Bodensee geboren.
Er studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart.
 Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Elliot Gardiner folgten. 
In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut.

Mit großem Erfolg gastierte er später in vielen Ländern in Europa und Amerika und arbeitete mit so bedeutenden Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chamber Orchestra oder dem Krakauer Sinfonieorchester zusammen.
Im Jahr 2001 musizierte Georg Mais erstmals in den USA mit dem NEC Chamber Orchestra Boston. Im selben Jahr gründete er in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Deutschen Botschaft in Minsk die Philharmonische Kammerakademie Minsk an der Musikhochschule Minsk mit den besten weißrussischen Orchestermusikern, die er als künstlerischer Leiter betreut.
2002 wirkte Georg Mais erstmals beim Prime Sinfonieorchester Seoul, Südkorea. Im selben Jahr fanden erstmals die Mozart Wochen Eifel als einem der größten Musikfestivals in Rheinland Pfalz statt, denen Georg Mais als künstlerischer Leiter vorsteht.

Im selben Jahr gründete Georg Mais den Mozart Sommer Schloß Salem, der in den stimmungsvollen historischen Räumen des Schlosses unter Schirmherrschaft von Bernhard Prinz von Baden startete, und seine Tradition mit Orchestorkonzerten und Kammermusik aus der Zeit der Hochblüte des Schlosses und des damals ansässigen Zistorzenserordens beibehielt, nachdem das Land Baden-Württemberg das Schloss Salem übernommen hatte. Internationale Spitzenensembles sind dort regelmäßig im Spätsommer in fünf Veranstaltungen zu Gast.

Alle großen Rundfunkanstalten in Deutschland arbeiten regelmäßig mit Georg Mais als Dirigenten zusammen. Solisten wie Ulf Hoelscher, Violine, Eckart Haupt, Flöte, Reinhold Friedrich, Trompete, oder auch der Tschaikowsky Preisträger Johannes Moser, oder der ARD-Preisträger Julian Steckel, haben mit dem Dirigenten Georg Mais in bedeutenden Musikzentren wie Köln, Berlin, Hannover, Leipzig oder Dresden Konzerte gespielt.
Mit dem Litauischen Kammerorchester Vilnius verbinden Georg Mais zahlreiche Konzerte und CD Produktionen, bei denen er sich unter anderem um wenig verbreitete Werke der Zeit der Wiener Klassik verdient machte. Unter anderem wurde die Produktion der Sinfonien von Antonio Rosetti in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk international mit hervorragenden Rezensionen gewürdigt. In Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg entstanden Ersteinspielungen von Sinfonien von Leopold Mozart mit ihm als Dirigenten. Zuletzt machte man Aufnahmen von berühmten Streichquartetten in Orchesterfassungen. So veröffentlichte die Firma Aulos Schuberts Quartett "Der Tod und das Mädchen" in der Fassung von G. Mahler und Dvoraks "Amerikanisches Quartett" aus der Hand des Dirigenten. Aufnahmen von Beethoven, Mendelssohn und Schubert folgten.

Im Jahr 2010 erschien bei dem namhaften Label cpu die Ersteinspielung der späten Streichquartette des Baden-Württembergischen Spätromantikers Julius Weissmann, die Georg Mais mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim in Coproduktion mit Deutschlandradio KULTUR eingespielt hat.

Im Jahr 2005 gastierte Georg Mais erstmals mit dem Argentinischen Nationalsinfonieorchester in Mar del Plata und Buenos Aires.
Am 29. Januar 2006 dirigierte Georg Mais das Konzert zum 250. Geburtstag von W. A. Mozart in der Kölner Philharmonie.
Im selben Jahr standen zudem neben Veranstaltungen in Deutschland, so unter anderem im Schauspielhaus Berlin, auch Konzerte in Argentinien, Brasilien, Ukraine Russland, Polen, Slowakei und der Schweiz an.

2009 fand erstmals der Bodensee Musikwettbewerb der Stadt Überlingen in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club statt, welcher seitdem zweijährig veranstaltet wird. Georg Mais steht diesem als künstlerischer Leiter zuvor.

Im Jahr 2010 gab es die erste Gastspielreise mit dem mexikanischen Nationalorchester in Mittel-Amerika.

Jehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."